Raus nach zwei Monaten KnastPolizeiwillkür nach der Gleichheitsparade in WarschauDer Berliner René K wurde am 10. Juni auf der Parade für sexuelle Gleichberechtigung in Warschau festgenommen und saß bis zum 11. August in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, Polizisten angegriffen zu haben. René K. weist diese Vorwürfe weit von sich. Sein Fall erscheint als ein Beispiel dafür, dass Homophobie bis heute auch in weiten Kreise von Polizei und Justiz nicht überwunden ist. Die Festnahme und anschließenden 60 Tag Untersuchungshaft im Białołęka- Gefängnis in Warschau entwickelten sich für den arglosen Demonstrationsteilnehmer zu einer Tortur. Eine öffentliche Solidaritätskampagne, die Zusammenarbeit polnischer und deutscher RechtsanwältInnen und schließlich die Kaution ermöglichten die Freilassung von René K. Die Soli- Seite für René K: http://www.queerberlin.tk/
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